
Viele Menschen denken bei Parasiten an exotische Reisen oder mangelhafte Hygiene, dabei tragen erstaunlich viele von uns unbemerkt Parasiten in sich. Ob im Darm, im Blut oder im Gewebe: Parasiten können vielfältige Beschwerden verursachen und dein Immunsystem dauerhaft schwächen. Müdigkeit, Blähungen, Verdauungsprobleme, Hautirritationen, Schlafstörungen oder Heißhunger können Anzeichen dafür sein, dass sich ungebetene Gäste in deinem Körper eingenistet haben.
Die gute Nachricht, es gibt viele natürliche Möglichkeiten, deinen Körper sanft von Parasiten zu befreien, ohne ihn zusätzlich zu belasten. Mit gezielten Kräutern, einer darmfreundlichen Ernährung und entgiftenden Maßnahmen kannst du deinen Körper wieder ins Gleichgewicht bringen.
Parasiten wie Würmer, Einzeller oder Pilze können über kontaminierte Lebensmittel, verunreinigtes Wasser, Haustiere oder durch mangelhaftes Händewaschen in den Körper gelangen. Besonders der Darm ist ein beliebter Aufenthaltsort, da er ihnen reichlich Nahrung bietet. Wenn das Immunsystem geschwächt ist oder die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten ist, haben Parasiten leichtes Spiel.
Symptome eines Parasitenbefalls können sein
Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung
Müdigkeit, Konzentrationsprobleme
Hautausschläge, Juckreiz, Ekzeme
Schlafstörungen, Zähneknirschen
Heißhunger auf Zucker oder Kohlenhydrate
Gewichtsveränderungen trotz gleicher Ernährung
Stimmungsschwankungen, Nervosität
Natürliche Parasitenkur, so reinigst du deinen Körper von innen
Parasiten hassen Bitterstoffe
Bitterstoffe regen die Gallenproduktion an und schaffen ein Milieu, in dem sich Parasiten unwohl fühlen. Verwende täglich bitter schmeckende Pflanzen wie Wermut, Enzian, Schafgarbe oder Löwenzahn. Auch Artischocke und Mariendistel unterstützen Leber und Galle.
Kräuter mit antiparasitärer Wirkung
Schwarzwalnusstinktur: Ein Klassiker in der Parasitenausleitung, sie wirkt gegen viele Arten von Würmern und Einzellern.
Gewürznelken: Töten Parasiten-Eier ab, die oft widerstandsfähig sind.
Wermutkraut: Sehr bitter, aber äußerst wirksam gegen Würmer und andere Darmparasiten.
Knoblauch: Natürlich antibakteriell und antiparasitär, am besten roh oder fermentiert.
Kürbiskerne: Besonders wirksam gegen Bandwürmer, täglich kauen oder ins Müsli geben.
Ernährung während der Ausleitung
Vermeide Zucker, Weißmehl, Milchprodukte und stark verarbeitete Lebensmittel, sie nähren die Parasiten.
Setze stattdessen auf:
Frisches Gemüse, vor allem bitteres Blattgrün
Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer
Kokosöl – wirkt antiparasitär
Leinsamen und Flohsamenschalen, fördern die Ausscheidung
Viel stilles Wasser und Kräutertees
Unterstütze deinen Darm
Eine gesunde Darmflora ist dein natürlicher Schutz gegen Parasiten. Nach der Kur solltest du den Darm mit probiotischen Lebensmitteln wie fermentiertem Gemüse, Joghurt, Kefir oder probiotischen Präparaten stärken. Präbiotische Lebensmittel wie Chicorée, Artischocke und Flohsamen nähren die guten Darmbakterien.
Mit Entgiftung den Körper unterstützen
Wenn Parasiten absterben, werden viele Stoffwechselgifte freigesetzt. Unterstütze deine Entgiftungsorgane mit:
Mariendistel und Löwenzahn für die Leber
Brennnessel, Birkenblätter oder Schachtelhalmtee für die Nieren
Heilerde oder Zeolith, um Gifte im Darm zu binden
Basenbäder oder Schwitzen, um die Haut bei der Entgiftung einzubeziehen
Viszerale Behandlung & seelische Ebene
Parasiten sitzen nicht nur im Körper sie stehen oft symbolisch für „etwas, das an dir zehrt“. Innere Konflikte, energetische Schwächen oder ungelöste emotionale Themen können das Milieu begünstigen, in dem Parasiten gedeihen. Eine viszerale Behandlung oder Hypnose mit Organsprache kann helfen, den seelischen Aspekt zu erkennen und zu lösen. Mehr dazu findest du auf meiner Seite: Organsprache & Hypnose
Die Ausleitung von Parasiten ist kein radikaler Kampf, sondern eine liebevolle Reinigung und Stärkung deines Körpers. Mit natürlichen Kräutern, einer bewussten Ernährung und seelischer Klärung bringst du dich wieder in deine Mitte. Dein Körper hat die Kraft zur Selbstheilung, manchmal braucht er nur einen kleinen Impuls zur Erinnerung.

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