
Newsletter April – Das Aufblühen des Lebens
Erneuerung, Wachstum und die Kraft der Erde
Der April ist der Monat, in dem das Leben wieder erwacht. Die Natur beginnt zu erblühen, als sie nur darauf wartete, ihren Schleier aus Farben und Licht zu lüften. Bäume, die noch vor kurzem kahl und wie reglos waren, werden zu zarten grünen Wesen. Die ersten Blüten öffnen sich, Bienen summen, und die Luft duftet nach frischem Regen und neuer Hoffnung. Der Frühling ist jetzt nicht mehr zu übersehen die Erde erwacht, und mit ihr erwacht auch unsere Lebenskraft.
Die Kelten nannten diese Zeit Beltaine, das Fest des Lebens und der Fülle. Es ist die Zeit, in der das Feuer der Erde entfacht wird, in der Wachstum und Liebe gefeiert werden. Der April trägt die Energie des Aufbruchs in sich. Während der März noch zwischen Winter und Frühling schwankte, ist der April wie ein junger, wilder Tanz. Die Natur streckt sich dem Licht entgegen, und auch wir spüren diesen inneren Drang nach Bewegung, Wachstum und Klarheit.
Am 8. April begleitet uns der Neumond im Widder. Er ist wie ein leises Flüstern des Kosmos: „Wachse! Trau dich, deinen eigenen Weg zu gehen!“
Der Widder steht für Mut, Anfang und Tatkraft. Dies ist der ideale Moment, um Neues zu beginnen, Altes hinter sich zu lassen und mit frischer Energie voranzuschreiten. Was hast du lange in dir getragen? Was möchte jetzt in die Welt hinaus? Lass die Energie des Neumondes dir helfen, mutige Schritte zu gehen.
Doch der April schenkt uns auch den Vollmond am 23. April im Skorpion. Dieser Mond bringt uns in die Tiefe. Der Skorpionmond zeigt uns, was in uns noch ungeklärt ist, wo wir festhalten und was endlich heilen darf. Während der Neumond uns nach außen ruft, erinnert uns der Vollmond daran, in uns selbst hineinzuschauen, mit Mut, Vertrauen und Offenheit. Beide Energien ergänzen sich und laden uns ein, im Einklang mit der Natur zu wachsen.
Und mitten in diesem Aufblühen feiern wir Ostern, das Fest der Auferstehung und des Neubeginns. Ostern ist mehr als ein kirchliches Fest oder ein Tag der Freude, es ist ein uraltes Symbol der Erneuerung, das in vielen Kulturen seine Wurzeln hat. Schon lange vor dem Christentum feiern die Menschen im Frühling den Sieg des Lebens über die Dunkelheit. Die Göttin Ostara, von der der Name „Ostern“ seinen Ursprung hat, steht für Fruchtbarkeit, Erwachen und das Licht des neuen Lebens.
Ein Ostermorgen hat etwas Magisches. Es ist, als öffne sich ein neues Tor, durch das wir gehen dürfen, ein Tor zu mehr Hoffnung, Klarheit und innerer Kraft. Es ist ein Moment, in dem die Erde uns ruft, uns selbst zu erneuern und das Licht in uns wieder zu erwecken.
Die Geschichte vom Ei und der goldenen Sonne
In einem kleinen Dorf lebte einst ein junges Mädchen, das jeden Frühling sehnsüchtig darauf wartete, dass die ersten Sonnenstrahlen den Frost des Winters schmelzen würden. Doch in diesem Jahr wollte der Frühling nicht kommen. Der Himmel blieb grau, die Erde kalt und das Herz des Mädchens schwer. Eines Morgens fand sie am Waldrand ein kleines, weißes Ei, das in einem Nest aus Moos lag. Es war so zerbrechlich und dennoch voller Leben. Ein alter Mann, der oft am Waldrand saß, sprach zu ihr: „Weißt du, was das Ei bedeutet?“ Es ist ein Versprechen der Sonne. Wenn du es warm hältst und ihm vertraust, wird das Licht zu dir zurückkehren.“
Das Mädchen nahm das Ei mit nach Hause, hielt es in den Händen und erzählte ihm jeden Tag von ihren Träumen und ihrer Sehnsucht nach Licht. Sie glaubte fest daran, dass etwas Wunderbares geschehen würde. Und eines Morgens, als die Sonne gerade über den Hügeln aufging, schlüpfte ein kleiner, goldener Vogel aus dem Ei. Sein Gefieder leuchtete wie die aufgehende Sonne, und sein Gesang erfüllte das ganze Dorf.
Von diesem Tag an wurde die Welt heller. Der Frühling kehrte zurück, die Blüten öffneten sich, und das Herz des Mädchens war leicht und warm. Der alte Mann lächelte und sagte: „Das Licht war immer da, es wartete nur darauf, dass du daran glaubst.“
Ostern lädt auch uns ein, an das Licht zu glauben. Es erinnert uns daran, dass jedes Ende ein Anfang ist und dass in jedem von uns ein goldener Vogel schläft, der nur darauf wartet, geboren zu werden. Was möchtest du in deinem Leben erwecken? Was darf jetzt in dir aufblühen?
Auch dein Körper möchte im April wachsen und aufblühen. Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin gehört der Frühling dem Holzelement und der Leber, die wir jetzt sanft unterstützen dürfen. Wildkräuter wie Bärlauch, Brennnessel und Löwenzahn wirken gereinigt und frisch belebt. Warme Suppen, leichtes Gemüse und ein Spritzer Zitrone helfen dem Körper, sein Gleichgewicht zu finden. So wie die Natur klarer und kraftvoller wird, darf auch in uns die Energie wieder frei fließen.
Wenn du das Bedürfnis spürst, tiefer in dich zu gehen, begleite ich dich gerne dabei. Besonders möchte ich dich in diesem Monat zu meinem Seminar einladen
Transformative Seelenheilung – Modul 3: Achtsamkeit in der Natur Sa., 26. April – So., 27. April
In diesem Seminar kommst du in tiefen Kontakt mit der Natur und übst dich in Achtsamkeit, mit dir selbst und in Verbindung mit den Pflanzen. Ein Wochenende voller Verbindung, Klarheit und innerer Ruhe.
Da das Seminar in einer kleinen Gruppe stattfindet, empfehle ich dir, dich rechtzeitig anzumelden, um deinen Platz zu sichern. Im Anhang findest du Anmeldung dazu.
Ich wünsche dir einen April voller Licht, innerer Erneuerung und tiefere Verbindung zur erwachenden Natur. Möge das Licht des Ostermorgens dich daran erinnern, dass das Leben immer neue Wege findet, und du auch.
Von Herzen
Gabriele
Ich freue mich wenn Ihr meinen Newsletter teilt privat oder in den Social Media
Möchtest Du meinen Newsletter regelmäßig erhalten?